Optimistische Ostalb-SPD bestätigt Vorsitzende

Veröffentlicht am 19.11.2018 in Kreisverband
 

Der alte und neue Kreisvorsitzende: André Zwick aus Ellwangen

Auf ihrem Kreisparteitag in Mögglingen wählten die Sozialdemokraten der Ostalb einen neuen Vorstand, der an der Spitze identisch ist mit dem seitherigen. Vorsitzender Andrè Zwick (Ellwangen) sowie Dr. Carola Merk-Rudolph (Bopfingen) und Jakob Unrath (Mögglingen) als stellvertretende Vorsitzende wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Zuvor hatte Andrè Zwick in seinem Rechenschaftsbericht über die Arbeit der Kreis-SPD in zwei für die SPD schwierigen Jahren berichtet. Im Mittelpunkt hatte dabei die Vorbereitung und anschließend die Verarbeitung des Bundestagswahlergebnisses gestanden. „Wir sind im Ostalbkreis mit den zwei Bundestagsmandaten von Leni Breymaier und Christian Lange eine privilegierte Region der SPD in Baden-Württemberg“ konnte Zwick für den Kreisverband verkünden.

In seinem Grußwort zeigte der Bundestagsabgeordnete Christian Lange dann an Beispielen auf, wie die SPD in der Regierung wirkt. „Mit dem Gute-Kita-Gesetz haben wir die Voraussetzungen geschaffen, mit 5 Milliarden € Bundesmitteln die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern und die Kindergartengebühren abzuschaffen“. Jetzt müsse auch das Land Baden-Württemberg diese Bundesmittel tatsächlich zur Entlastung der Eltern einsetzen.

Diesen Ball nahm der Aalener Oberbürgermeister Thilo Rentschler in seinem Grußwort auf und zeigte die Felder auf, in denen eine sozialdemokratische Handschrift im kommunalen Bereich wirkt. Beispielsweise durch starke kommunale Wohnbaugesellschaften für ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.

Der Bericht des Kreisschatzmeisters zeigte eine solide Finanzlage der Ostalb-SPD einerseits, andererseits aber auch die begrenzten Möglichkeiten einer Partei, die sich vor Ort im Wesentlichen aus ihren Mitgliedsbeiträgen und den Abgaben ihrer Mandatsträger finanziert.

Regionalgeschäftsführer Stefan Oetzel konnte eine positive Mitgliederentwicklung für den Ostalbkreis aufzeigen. In der Bilanz hat die SPD im Ostalbkreis mit 900 Mitgliedern einen Zuwachs von 40 Mitgliedern in zwei Jahren zu verzeichnen. 78 Austritten hätten 136 Eintritte in dieser Zeit gegenübergestanden.

Für die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen konnte Sonja Elser auf eine beeindruckende Reihe von Aktivitäten und Aktionen verweisen, die ihren Höhepunkt in diesem Jahr in den Feierlichkeiten zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ hatten.

Der von Hans Meyer im Namen der „AG 60+“ Kreisvorsitzenden Marga Elser vorgetragene Bericht der SPD-Senioren zeugte mit zahlreichen Aktivitäten und politischen Kurzausflügen im vergangenen Jahr von einer äußerst agilen Seniorenschaft.

Der Vorsitzende der Ostalb-Jusos, Timo Lorenz, konnte in seinem Bericht auf interessante Aktivitäten verweisen, wie den Firmenbesuch beim Hersteller von „Der Gerät“ oder in der LEA-Ellwangen und stellte bei seinem Ausblick die Kommunalwahlen im nächsten Jahr in den Mittelpunkt.

Für den in diesem Jahr neu gegründeten friedenspolitischen Arbeitskreis berichtete Rolf Voigt von einem großen Interesse, das weit über den engen Kreis der Parteimitglieder hinausgehe. Aktuell sei die Sorge um den extrem ansteigenden Anteil der Militärausgaben am Bundeshaushalt und das Einfordern der im Koalitionsvertrag vereinbarten Rüstungsexport-Beschränkungen wichtige Themen.

 

Klaus Fink, Betriebsrat bei Zeiss, berichtete über die Arbeit der AfA, der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) konnte durch Klaus Fink unter anderem von erfolgreichen Betriebsrätekonferenzen und der wichtigen Frage des Engagements gemeinsam mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen berichten.

Im Bericht der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) ging Ariane Bergerhoff auf die Diskussion zur Klinikstruktur im Ostalbkreis ein und zeigte die Notwendigkeit auf, sich gewissenhaft auf die bevorstehenden Kommunalwahlen vorzubereiten.

 

Zahlreiche Wahlen wurden im Rahmen des Kreisparteitags durchgeführt

Bei den weiteren Wahlen zum SPD-Kreisvorstand wurden gewählt: Özen Sarikurt (Hüttlingen) als Schatzmeister, Rolf Voigt (Lorch) als Pressesprecher, Angelika Möricke (Oberkochen) als Schriftführerin. Als Beisitzer/innen wurden gewählt: Marlies Büker (Abtsgmünd), Klaus Causemann (Schwäbisch Gmünd), Michael Deusch (Schwäbisch Gmünd), Klaus Fink (Abtsgmünd), Simon Janot (Aalen), Jochen Jubelt (Hüttlingen), Christina Pippert (Mögglingen), Sonja Elser (Lorch) und Tina Werner (Schwäbisch Gmünd).

Als Delegierte zum Landesparteitag entsendet die Ostalb-SPD Sonja Elser, Dr. Carola Merk- Rudolf, Marlies Büker, Angelika Mörike, Thilo Rentschler, Jakob Unrath, Rolf Voigt und Andrè Zwick.  Als Delegierte für den kleinen Landesparteitag wurden gewählt Sonja Elser, Jakob Unrath, Rolf Voigt und Tina Werner.

In seinem Schlusswort rief der wiedergewählte Kreisvorsitzende Andrè Zwick dazu auf, jetzt die Europawahlen und die Kommunalwahlen im Mai 2019 in den Blick zu nehmen. Eine leistungsfähige Mobilität für die Ostalb sei dabei eines der zentralen Themen. Von diesem Kreisparteitag gehe das Signal aus, dass die SPD auf der Ostalb eine vitale politische Kraft sei, die sich mit Optimismus, Tatkraft und guten Ideen im nächsten Jahr dem Votum der Wähler stelle. 

 

 

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