Wahlkreis Schwäbisch Gmünd: Jakob Unrath und Sonja Elser zur Landtagswahl nominiert

Veröffentlicht am 13.09.2020 in Kreisverband
 

Die SPD-Mitglieder aus dem Wahlkreis Schwäbisch Gmünd nominierten Jakob Unrath mit 100 Stimmen (71%,4 %) zu ihrem Landtagskandidaten. Sein Gegenkandidat Alessandro Lieb erhielt 39 Stimmen (27,6%).

 

In seiner überzeugenden Bewerbungsrede ging Jakob Unrath auf wichtige Vorhaben ein. Sein wichtigstes Ziel: Die Region Schwäbisch Gmünd stark machen durch einen SPD-Abgeordneten im Stuttgarter Landtag.

Volles Haus in der Mackilohalle bei der Wahl des Landtagskandidaten

In der Krisenbewältigung habe sich gezeigt, wie wichtig ein starker Staat sei. „Ich bin und war in den vergangenen Jahren kein Freund der schwarzen Null,“ bekannte Jakob Unrath. Er sprach sich für gebührenfreie Kindergärten aus und kritisierte das Chaos an den Schulen bei der Pandemiebewältigung unter der gegenwärtigen Regierung. Jakob Unrath machte auch Vorschläge, wie das Problem des Ärztemangels im ländlichen Raum gemildert werden kann. Im Bereich der Krankenhäuser müsse die Versorgung der Bevölkerung und nicht die Rentabilität im Vordergrund stehen.

 

Jakob Unrath aus Mögglingen tritt für die SPD bei der Landtagswahl an 

„Aus meiner Sicht fordern junge Menschen zu Recht, die Umweltfragen zu lösen und nicht weiter aufzuschieben. Wir müssen die Klimaziele einhalten, wir müssen beispielsweise den Flächenfraß beenden“ forderte Unrath. Firmen wie Amazon, die hier keine Steuern bezahlen, aber die Infrastruktur nutzen wollen und keine Tariflöhne zahlen sollten sich schämen.

„Strukturwandel ist nicht gleich Verwaltung des Niedergangs“, ging Jakob Unrath auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Region ein. Strukturwandel verstehe er als Chancenentwicklung für eine moderne, zeitgemäße und umweltgerechte Wirtschaft. „Wir sind der Wahlkreis der Talente und Patente. Hier gilt es vor allem mit Kreativität zu reagieren, damit schaffen wir den Strukturwandel. Hier lohnt sich jeder Cent in Bildung und Weiterbildung zu investieren“ forderte Jakob Unrath

Bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen liege ihm besonders am Herzen. Dazu brauche es eine Landeswohnbaugenossenschaft. „Lasst uns die schlechte schwarz-grüne Politik durch gute sozialdemokratische Politik ersetzen“, rief er auf. „Machen wir klar: Es kann und darf nicht alles dem Markt überlassen werden. Wir müssen aktiv werden: Für bessere Bildungschancen, starke Kommunen, mehr Investitionen in ÖPNV und Infrastruktur, eine glaubwürdige Umwelt- und Klimapolitik, für mehr soziale Teilhabe für wirklich alle“, sagte Jakob Unrath.

Sonja Elser aus Lorch ist die Ersatzkandidatin der SPD im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd

Sonja Elser ging in ihrer fulminanten Bewerbungsrede dann auf die sozialen Folgen der Pandemiebewältigung ein und lobte vor allem die Leistungen der sozialdemokratischen Minister in der Bundesregierung. Diese hätten die Grundlage dafür gelegt, dass beispielsweise mit dem Kurzarbeitergeld das Land gut durch die Krise kommt.

In seinem Schlusswort rief Jakob Unrath die SPD-Mitglieder dazu auf, ab jetzt die Wählerinnen und Wähler zu überzeugen, dass die SPD die besseren Konzepte für dieses Land habe, um im März ein gutes Wahlergebnis zu erzielen.

 

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