Voigt endlich aus Bundeswehrverband ausschließen!

Veröffentlicht am 06.11.2008 in Pressemitteilungen
 

Zu der Erklärung des Bundeswehrverbandes, Voigt vorerst nicht auszuschließen, erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:

Es ist völlig unverständlich und nicht hinnehmbar, dass Udo Voigt noch immer Mitglied im Bundeswehrverband ist. Er ist seit 1996 Vorsitzender der NPD und für zahlreiche Aussagen bekannt, in denen er den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß für den Friedensnobelpreis vorschlägt, die Ostgrenze nicht anerkennen will oder die Tatsache bestreitet, dass sechs Millionen Jüdinnen und Juden industriell im Nationalsozialismus umgebracht worden

Der Bundeswehrverband muss endlich ein klares Zeichen Rechtsextremismus setzen. Es ist nicht hinzunehmen, dass Udo Voigt noch immer nicht aus dem Verband ausgeschlossen werden soll. Die Begründung ist in keinerlei Weise nachvollziehbar und man gewinnt vielmehr den Eindruck, dass hier auf Zeit gespielt hat. Der Bundeswehrverband soll endlich mit diesen fadenscheinigen Begründungen aufhören und stattdessen ein klares Zeichen für Menschlichkeit und gegen Rechtsextremismus setzen. Herr Gertz muss endlich handeln und Udo Voigt aus dem Bundeswehrverband ausschließen.

 

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