Solidarität mit Andrea Ypsilanti

Veröffentlicht am 03.11.2008 in Pressemitteilungen
 

Angesichts der Geschehnisse in Hessen erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:

Die Jusos stehen weiterhin an der Seite von Andrea Ypsilanti und der hessischen SPD und sind entsetzt über das Verhalten der vier Abgeordneten. In menschlicher und politischer Hinsicht ist das Verhalten unverantwortlich. Die Profilierungssucht einzelner Abgeordnete hat den notwendigen Politikwechsel in Hessen verhindert. Der fulminante Wahlkampf und das gute Wahlergebnis der hessischen SPD haben gezeigt, dass der inhaltliche Kurs richtig war. Der Parteitag hat mit einer übergroßen Mehrheit von 95,3 Prozent den Koalitionsvertrag unterstützt.

Dass sich einzelne Abgeordnete sich nach einem monatelangem transparenten Meinungsfindungsprozess und diversen Probeabstimmungen einen Tag vor der geplanten Wahl als Märtyrer feiern lassen wollen, ist charakterlos und zeigt nur, dass ihre persönlichen Eitelkeiten über der politischen Verantwortung stehen. Damit haben sie verhindert, Roland Koch endlich abzulösen.

Die Jusos fordern die vier Abgeordneten unmissverständlich auf, sich über ihre politische Zukunft in der SPD Gedanken zu machen und gegebenenfalls ihre Landtagsmandate abzugeben.

 

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