PM Jusos – Jugendgemeinderat stärken!

Veröffentlicht am 11.05.2010 in Jusos in Aktion
 

In ihrer letzten Vorstandssitzung beschäftigten sich die Jusos Schwäbisch Gmünd erneut mit den Problemen um den Gmünder Jugendgemeinderat. Da dieser seit Monaten nicht mehr zusammengekommen ist und die Attraktivität des Gremiums verbessert werden müsse, machen die Jusos nun Vorschläge wie man zu einer Beteiligung der Jugendlichen in Schwäbisch Gmünd kommen könnte.

So müsse laut Jusos im Vorfeld der Wahl mehr Aufmerksamkeit auf den Jugendgemeinderat gelenkt werden und großflächig durch Flyer, Plakate an Schulen oder Werbespots in den Kinos für die Wahlen geworben werden. Gezielt sollten neben den Schulen auf die Vereine und Jugendinitiativen zugegangen werden. Auch Infostände oder Partys, bei denen Jugendliche für die Arbeit im Gremium angesprochen werden können, sollten kein Tabu für die Stadtverwaltung sein.
Allerdings müsse man auch an die Strukturen des Gemeinderates heran. So wollen die Jusos zukünftig die Wahlperiode des Jugendgemeinderates von 3 auf 2 Jahre verkürzen, damit schneller neue Leute in den Jugendgemeinderat nachkommen können. Dies sei wichtig, falls Schüler oder Studenten Schwäbisch Gmünd verlassen und so nicht mehr an der Arbeit im Gremium teilnehmen können. Die Jusos fordern deshalb auch, dass zukünftig Jugendliche zwischen 16 bis 22 im Gremium mitarbeiten können und nicht wie bisher im Alter zwischen 14 und 20 Jahren.
Desweiteren soll ein festes Budget zwischen 5000-10000 Euro zur Verfügung der Jugendgemeinderäte stehen und die Jugendlichen ein höheres Sitzungsgeld erhalten. Dieses sollte zwischen 20-40 Euro pro teilgenommene Sitzung betragen, um den Jugendlichen Beförderungskosten, Telefonate für ihre Arbeit und Organisation zu erstatten. Auch eine Jahreskarte für das Gmünder Freibad käme in Betracht, um mehr Anreize für die Arbeit im Gremium zu schaffen.
Allerdings müsse auch nach der Wahl der Jugendgemeinderat regelmäßig, am besten monatlich zusammenkommen. Die Jugendlichen müssten mit konkreten Entscheidungsbefugnissen in Projekte und Vorhaben der Stadt einbezogen werden, gerade auch wenn es um die Gestaltung der Landesgartenschau gehe. Ein vielfältiges Programm mit Workshops, Besichtigungen und anderen Angeboten müsse zwischen den Wahlperioden stattfinden, so die Jusos.
Die Jusos hoffen, dass die Stadtverwaltung endlich tätig und das Alleinstellungsmerkmal der Stadt Schwäbisch Gmünd in der Region wieder mit Leben gefüllt wird.

 

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