Während ihrer Sommertour durch Baden-Württemberg besichtigte SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt gestern die Brauerei Königsbräu.
Während ihrer Sommertour durch Baden-Württemberg besichtigte SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt gestern die Brauerei Königsbräu.
Seniorchef Werner Majer betonte, die Brauerei benötige pro Jahr etwa 20 000 Kubikmeter Wasser. "Por Liter Bier ist in der Produktion das Fünf- bis Sechsfache an Wasser nötig", berichtete der Seniorchef. Sorge bereiten zurzeit die immer noch hohen Rohstoffpreise und ein rückläufiger Absatz, was vor allem auf die sogenannten "Fernsehbiere" zurückzuführen sei. Majer wies darauf hin, dass Bier Heimat brauche und nicht unbedingt Hunderte von Kilometer durch die Lande gefahren werden müsse. Zurzeit betrage der jährliche Ausstoß von Königsbräu etwa 40 000 Hektolieter Bier. Kapazitäten seien aber für 70 000 vorhanden. Zurzeit sei ein Lehrling in Ausbildung. SPD-Landtagsabgeordneter Andreas Stoch wies darauf hin, dass Mittelständler es oft schwer hätten, geeigneten Nachwuchs zu finden. "Eigene Leute auszubilden lohnt sich", so Stoch. Das Verbreitungsgebiet von Königsbräu erstreckt sich hauptsächlich auf den Landkreis Heidenheim, ebenso nach Ostdeutschland.
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