Nach der vom CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Hitzler lancierten Pressemitteilung, die neue Landesregierung wolle das Programm „Singen-Bewegen-Sprechen“ streichen, bezieht der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch dazu Stellung.
Nach der vom CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Hitzler lancierten Pressemitteilung, die neue Landesregierung wolle das Programm „Singen-Bewegen-Sprechen“ streichen, bezieht der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch dazu Stellung.
„Es kann keine Rede davon sein, dass das Programm ersatzlos gestrichen wird“, kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch die Meldung in der HZ vom 20.12.2011. Es gehe vielmehr darum, das bisher auf nur 1.400 Kindertagesstätten beschränkte Programm „Singen-Bewegen-Sprechen“ allen über 8.000 Einrichtungen im Land zur Verfügung stellen zu können.
Wie schon das „Bildungshaus“ stelle „Singen-Bewegen-Sprechen“ zwar ein vom Ansatz her gutes Modell dar, es komme aber als Leuchtturmprojekt viel zu wenigen Kindern in Baden-Württemberg zugute. „Diese punktuelle Versorgung ist in meinen Augen ungerecht und trägt nicht zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit bei“, argumentiert der SPD-Landtagsabgeordnete. Das Kultusministerium plane, Inhalt und Instrumente des Landesprogramms „Singen-Bewegen-Sprechen“ in ein breit angelegtes Konzept zur Sprachförderung in den Kindergärten zu übernehmen. Diese soll 2012/13 ausgebaut werden. Diesbezüglich stehe Andreas Stoch bereits mit den Musikschulen und Stadtverwaltungen im Landkreis in engem Kontakt.
„Die frühere Landesregierung hat den rund 1.400 Standorten das Projekt bis 2015/16 zwar versprochen und entsprechende Kooperationsverträge mit den Kindertagesstätten und Grundschulen abgeschlossen, aber in die Finanzplanung für 2012 keinen einzigen Euro eingestellt“, kritisiert Stoch das Vorgehen von Schwarz-Gelb. „Das hat mein Parlamentskollege Hitzler wohl vergessen, bei seiner Pressemitteilung zu erwähnen.“
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